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Pariser Impressionen

Gravures

Les ponts de Paris

Exposition Galerie Pendo - Zürich - 12 mai-25 juin 2011

 

L'exposition est prolongée jusqu'au 20 août 2011.

EINLADUNG

zur Vernissage des galerie pendo
am Donnerstag, den 19. Mai 2011 von 18.00 bis 20.00 Uhr
Finissage: 2. Juli 2011, von 14.00 bis 17.00 Uhr

Wir freuen uns auf ihren Besuch.

galerie pendo
Wolfbachstrasse 9, 8032 Zürich, Tel. +41 44 262 37 37(Beantworter)
galeriependi.ch, Cette adresse e-mail est protégée contre les robots spammeurs. Vous devez activer le JavaScript pour la visualiser.

Öffnungszeiten: Do/Fr 14.00 bis 18.00. Sa 14.00 bis 17.00 uhr

 

BRIGITTE CAMUS. KUPFERSTICHE, GRAVUREN, SCHÖPFERISCHE TECHNIKEN

Die Galerie Pendo richtet eine Ausstellung von ausgewählten Werken der Pariser Künstlerin Brigitte Camus aus. Für die Besucherinnen und Besucher Zürichs fiel die Wahl auf die Blätter mit dem Motiv und Gegenstand «BRÜCKEN».

Die Brücke trägt Mensch, Tier und Kutsche. Sie hält. Die Wasser fliessen, reissen fort. So blicken uns die Farben und die schwarzen Striche der Blätter an. Als Sehende reagieren wir auf das Rauschen, halten der Leere unter unsern Füssen stand. Erinnerungen an das Unvordenklich-Archaische werden wach. Wir sehen die Wildnis, die Wilden. Sie müssen über die Furt, von hier nach dort. Wir betreten den Holzsteg. Dann fährt der Zweispänner mit Blaise

Pascal im November 1654 über den Pont-Neuf, wo die Kutsche plötzlich kippt. Heute führt die im Juli 2006 eingeweihte Passerelle Simone de Beauvoir den Touristen sicher über die Seine.
Brücke, Konstrukt, Gestänge, Gestell – Heidegger definiert: «Technik ist Gestell» – standfest und stabil, immer im Fluss. Alles fliesst und die Technik beherrscht alles.

Brigitte Camus liest die Brücken, die Häuser, die Monumente als Zeichen. Alle Zeichen, besonders Camus’ eingravierte Weltzeichen geben zu denken. Die Kunst-Werke versöhnen die Technik des harten und spitzen Griffels mit der Milde von Farbton und Rhythmus. Camus schreibt, ihre Werke seien wie offene Türen, die «den Erinnerungen, den Wiederkünften, dem Zusammenspiel» Einlass geben. Bilder sind Freiräume für Emotion und Traum (Ausstellungstext auf einem Falter zur Ausstellung «Les ponts de Paris» 2000).

Die Künstlerin lebt bevorzugt im Val de Saône. 1952 geboren, verbrachte sie ihre Jugend in Besançon. Sie arbeitete als Journalistin und Dokumentaristin. Sie pflegte den geordneten Umgang mit der Sprache und ihren Wörtern. Seit vielen Jahren arbeitet sie, schöpferisch werkend, an Kupferplatten. Sie verausgabt sich im Stechen und Ätzen. Das ist auch die Kunst der Sorge um sich selbst. Die Graviernadel setzt sie an am Kupfer und zugleich treibt die Nadel «die Rillen und Furchen meines Lebens mit scharfen Zügen voran» (fouailler, Pferde mit der Peitsche vorantreiben).

Jeder Abzug ist für Camus ein einmaliges, einzigartiges Werk. Ihr Œuvre – ein kunstvolles Konstrukt, genauer: die solide und zugleich leicht zitternde Brücke vom alltäglich Banalen hinüber ins Sublime.

Gonsalv K. Mainberger.



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